Bandpass
Gehäuse
Was ist ein Bandpass-Gehäuse:
Ein Bandpassgehäuse besteht aus
einem geschlossenen Teil in dem der Subwoofer sitzt und einem
Bassreflexgehäuse.
Bandpass
heißt in diesem Fall, daß ein Pegelabfall sowohl unterhalb
als auch oberhalb der Abstimmfrequenz fb auftritt (ca. 12 dB
pro Oktave).
Beim
klassischen Bandpassgehäuse wird die Abstimmfrequenz auf die
Einbauresonanz des Treibers im geschlossenen Teil gelegt ( fb = fc ).
Berechnung:
Zuerst
wird für den Treiber ein geschlossenes Gehäuse ( Vb 1 )
berechnet (Qtc zwischen 0.5 und 1 ist brauchbar).
Dann
wird ein Reflexgehäuse ( Vb 2 ) berechnet. Dabei steuern Qtc und
das Volumenverhältnis zwischen Vb 1 (geschlossen) und Vb 2 (
Reflex ) Lautstärke und Bandbreite des Bandpasses.
Der
Wirkungsgrad im Bassbereich ist dem von Bassreflexgehäusen
vergleichbar, die Impulswiedergabe besser als bei diesen aber
schlechter als bei geschlossenen Gehäusen.
Der
Membranhub ähnelt dem von Reflexgehäusen, ist aber im
untersten Bassbereich durch das geschlossene Gehäuse begrenzt.
Aufgrund
des Pegelabfalls bei höheren Frequenzen eignen sich
Bandpassgehäuse speziell zur Basswiedergabe in
Mehrwegelautsprechern und als Subwoofer.
Dort
wird der Pegelabfall aber zum Vorteil, da die Frequenztrennung zwischen
Subwoofer und Satelliten einfacher wird.
Vorteile: tiefreichende, gute Basswiedergabe, guter Wirkungsgrad; Auf Grund des geschlossenen Teils Begrenzung des Membranhubes unterhalb fc.
Nachteil:
Im allgemeinen nur zur Basswiedergabe einsetzbar.